Nachdem ich Zen to Done zwei Wochen einsetze möchte ich heute ein erstes Resümee ziehen.

 

Ich habe erst vier der zehn Gewohnheiten umgesetzt.

 

Hat es mein Leben stark verändert? Nein, denn ich war vorher schon organisiert.

Hat es mein Leben einfacher gemacht? Ja!

 

Ich hatte in den zwei Wochen einige überraschende Erkenntnisse, eine davon war, dass gerade in der Einfachheit von Zen to Done eine große Kraft liegt. Es fühlt sich nie „schwer“ an, die von Leo Babauta empfohlenen Gewohnheiten umzusetzen. Selbst an Tagen, an den es „knallte“, hat es recht gut funktioniert.

 

Nächste Erkenntnis: Das System verzeiht fast alles. So hatte ich zwei sehr harte Tage mit entweder großen oder Schlag auf Schlag aufeinander folgenden Terminen. Und an den beiden Tagen habe ich zwar fleißig „gesammelt (#1), aber nicht verarbeitet (#2). War das schlimm? Überhaupt nicht! Ich habe einfach als es meine Zeit wieder zuließ das ganze nachgearbeitet. Da die Schritte extrem schnell umzusetzen sind, konnte ich die zwei Tage in einer knappen Stunde aufarbeiten und war wieder am Start.

 

Auch unterwegs organisiert sein: Da ich recht oft unterwegs bin, habe ich die Anforderung an ein System, dass es nicht nur im Büro am PC funktioniert, sondern möglichst überall. Auch das hat mit Zen to Done wunderbar funktioniert. E-Mails, To-Do-Liste und Kalender habe ich auf all meinen Geräten und so alles greifbar. Und mein kleines Buch habe ich zu 99% dabei.

 

Aber lass mich kurz durch die Phasen gehen:

 

#1 Sammeln – fast perfekt

 

Die geringste Herausforderung für mich war das Sammeln. Meine E-Mail-Posteingänge sammeln ja quasi automatisch, der Posteingangskorb im Büro funktioniert und die Mappe zu Hause auch immer besser.

 

Mein neuer Begleiter, ein kleines DinA7-Büchlein möchte ich nicht mehr missen. Ich habe ja schon drüber berichtet. Die Schnelligkeit und Einfachheit ist einfach unschlagbar.

 

In der letzten Woche habe ich noch die App „Say & Go“ in mein Setup aufgenommen. Manchmal hat man keine Hand zum Schreiben frei. In diesen Fällen benutze ich jetzt die App auf dem Smartphone. Ich habe sie so eingerichtet, dass direkt beim Start für 7 Sekunden aufgenommen wird und das ganze dann als Sprachnachricht in mein E-Mail-Postfach läuft.

 

#2 Durcharbeiten – ziemlich gut

 

Wie oben schon erwähnt hatte ich zwei Tage, wo ich es überhaupt nicht geschafft habe. Nicht weil ich zu müde war, nicht weil ich „versagt“ hätte, ich war einfach so fokussiert, auf das was in den wichtigen Tagen dran war. Und es war total easy, am dritten Tag alles nachzuarbeiten und wieder komplett am Start zu sein. Auch sonst gab es Tage, wo ich nicht jeden Ort (wie es eigentlich vorgesehen war) verarbeite, aber das war nie problematisch. Solange ich am nächsten Tag das Vorgehen wieder aufnehme.

 

#4 Planen

 

Auch hier habe ich gute Erfahrungen gemacht. Zwei möchte ich hervorheben:

 

Zum einen habe ich auch an streßigen Tagen jederzeit bestimmen können, was wichtig ist.

 

Zum anderen habe ich auch in diesen besagten Tagen mehr erledigt wie sonst. Bzw. wichtigere Dinge. Warum? Weil ich durch den Fokus auf die wichtigen Aufgaben diese aktiver angegangen bin, wie ich es vielleicht sonst getan hätte.

 

#7 Wochenrückblick

 

Den Wochenrückblick habe ich heute zum zweiten Mal gemacht.

 

Auch hier liebe ich jetzt schon die Einfachheit der fünf Schritte.

 

Ich knabbere immer noch an der Herausforderung, in einer halben Stunde sowohl Lebens- als auch Jahresziele zu betrachten und in die Wochenplanung umzusetzen, aber ich denke, dass braucht Zeit.

 

#4 Handeln und #5 Das einfache, vertrauenswürdige System

 

Diese beiden Gewohnheiten schaue ich mir am Wochenende an und werde mit der Umsetzung beginnen. Also bleib dran, ich melde mich in der kommenden Woche mit meinen Erkenntnissen. 🙂

 

 

 

 

 

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